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Kinder bauen eine Seifenblasenmaschine, die sie in Fantasieblasenwelten transportiert

Kinder bauen eine Seifenblasenmaschine, die sie in Fantasieblasenwelten transportiert

Im Garten von Familie Wunderlich herrschte großes Getümmel. Lina und Tim, die Geschwister, hämmerten, schraubten und bastelten mit Feuereifer. Um sie herum lagen Seifenblasenflaschen, Schläuche, Zahnräder und bunte Pappe. “Fast fertig!”, rief Lina und wischte sich eine schmierige Strähne aus der Stirn. “Unsere Reisemaschine ist gleich startklar!”

Was sie da bauten, war keine gewöhnliche Maschine. Es war eine Seifenblasenmaschine der Extraklasse, ausgestattet mit fantasievollen Düsen und einem Motor, der von purem Abenteuergeist angetrieben wurde. Sie sollte sie nicht nur mit Seifenblasen beglücken, sondern sie in Welten transportieren, die nur in ihren Köpfen existierten.

Mit einem stolzen Lächeln warfen sie den Motor an. Bunte Seifenblasen stiegen wie magische Kugeln in die Luft. Doch diese Blasen waren anders. Sie schillerten nicht nur in Regenbogenfarben, sondern glühten geheimnisvoll und wuchsen unaufhörlich.

Lina und Tim sprangen in die größte Blase, die sich sanft um sie schloss und nach oben schwebte. Im nächsten Moment befanden sie sich in einer Welt aus fluffigen Wolken, die wie Wattebäusche unter ihren Füßen schwammen. Schmetterlinge mit glitzernden Flügeln flatterten um sie herum und Vögel sangen Melodien, die sie noch nie gehört hatten.

Weiter ging die Reise durch eine Blase, die sie in einen Unterwasserpalast führte. Fische in allen Farben des Meeres tanzten um sie herum, und sogar eine freundliche Meerjungfrau begrüßte sie mit einem winkenden Schwanz. Sie schwammen mit Delfinen um die Wette und lachten mit den Seepferdchen, die lustige Witze erzählten.

Von Blase zu Blase hüpften sie, erkundeten geheimnisvolle Urwälder mit riesigen sprechenden Bäumen, ritten auf dem Rücken von Regenbogen-Einhörnern durch blühende Wiesen und besuchten sogar eine Mondstadt, in der die Häuser aus Käse gebaut waren.

Jede Blase war ein neues Abenteuer, ein Fest für ihre Fantasie. Sie lernten fremde Sprachen, halfen verzauberten Prinzessinnen und sangen Lieder mit feuerspeienden Drachen (die gar nicht so furchteinflößend waren, wie sie aussahen).

Schließlich landeten sie sanft wieder in ihrem Garten, voller Erlebnisse und mit leuchtenden Augen. Die Seifenblasenmaschine stand still, aber ihre Herzen sprühten vor Freude. Sie wussten, dass die Reise nicht zu Ende war, denn ihre Fantasie würde sie immer wieder in ferne Welten tragen, solange sie nur daran glaubten.

Und so bauten sie jeden Tag ihre Seifenblasenmaschine auf, nicht nur, um Blasen zu pusten, sondern um sich daran zu erinnern, dass die magischsten Abenteuer in den Weiten ihrer eigenen Vorstellungskraft warteten.

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