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Ein Sonnenstrahl bringt dem Kind Wärme und Hoffnung in die dunkelsten Nächte.

Ein Sonnenstrahl bringt dem Kind Wärme und Hoffnung in die dunkelsten Nächte

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Lea, das in einem gemütlichen Häuschen am Rande eines Zauberwaldes lebte. Lea war ein fröhliches Kind, doch es gab Nächte, in denen sie Angst vor der Dunkelheit bekam. Der Mond schien so bleich, die Schatten bewegten sich so seltsam, und die Geräusche des Waldes klangen wie flüsternde Monster.

In einer solchen Nacht wachte Lea mit einem Schrecken auf. Ihre Augen waren weit geöffnet, ihr Herzchen hämmerte, und Tränen liefen über ihre Wangen. Sie zitterte unter ihrer Decke und wünschte sich nichts sehnlicher als Licht und Wärme.

Plötzlich sah sie einen schwachen Schimmer an ihrer Wand. Er bewegte sich sanft und wuchs langsam zu einem warmen, goldenen Strahl. Es war ein Sonnenstrahl, der sich verirrt hatte und durch ein winziges Loch im Fensterladen hereingeschlüpft war.

“Hallo, kleiner Sonnenstrahl”, flüsterte Lea, fasziniert von dem tanzenden Licht.

Der Sonnenstrahl schien zu antworten, denn er hüpfte vergnügt auf das Bett zu und wärmte Leas kleine Füße. “Hab keine Angst, Lea”, flüsterte er in einer Stimme, die wie Wind in den Blättern klang. “Ich bin hier, um dir die Nacht zu versüßen.”

Der Sonnenstrahl hüpfte weiter und verwandelte die Schatten an der Wand in lustige Schattentiere. Er tanzte mit Staubkrümelchen, die wie winzige Sterne funkelten, und erzählte Lea Geschichten von ferneen Ländern, wo die Sonne niemals unterging.

Lea hörte gebannt zu. Ihre Angst verflog, und Wärme breitete sich in ihrem Bauch aus. Sie lachte mit den tanzenden Schatten, träumte von fernen Ländern und fühlte sich geborgen unter der Decke, die nun nicht mehr kalt, sondern warm und kuschelig war.

Langsam ermüdete sie, die Geschichte des Sonnenstrahls lullte sie in einen friedlichen Schlaf. Als der Mond am Himmel stand, schlief Lea tief und traumlos. Der Sonnenstrahl blieb noch eine Weile und küsste ihre Stirn, bevor er sich leise verabschiedete und zurück durch das kleine Loch im Fensterladen schlüpfte.

Von da an wusste Lea, dass selbst in den dunkelsten Nächten immer ein kleines Licht, ein bisschen Wärme und ein Hauch von Hoffnung zu finden war. Sie lernte, dass die Dunkelheit nicht zum Fürchten war, sondern Raum für Fantasie und Geborgenheit bot, solange man ein bisschen Licht im Herzen trug. Und wenn die Angst sie wieder einmal plagte, erinnerte sie sich an den tanzenden Sonnenstrahl und wusste, dass auch die schwärzeste Nacht nie ewig dauern konnte.

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