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Der geheime Garten der Träume | Gute nacht geschichte kurz

Der geheime Garten der Träume

In einem kleinen Städtchen, versteckt hinter blühenden Rosenbüschen, wohnte ein Mädchen namens Lily. Lily war neugierig und träumte oft von fernen Ländern und magischen Wesen. Eines Nachts, als der Mond hell durch ihr Fenster schien, schloss sie die Augen und schlummerte sanft ein. Doch dieser Traum war anders.

Lily fand sich in einem Garten wieder, so farbenfroh und lebendig, dass ihr der Atem stockte. Rosen blühten in allen Farben des Regenbogens, riesige Seifenblasen schwebten durch die Luft, und sprechende Tiere huschten zwischen den Blumen umher. In der Mitte des Gartens stand ein Baum, dessen Blätter aus glitzernden Sternen bestanden. An einem Ast saß ein kleiner, geflügelter Kobold und winkte ihr zu.

“Willkommen im Geheimen Garten der Träume, Lily”, sagte der Kobold mit einem freundlichen Lächeln. “Hier werden all deine Wünsche und Fantasien lebendig.” Lily war überwältigt. Sie folgte dem Kobold, der sich als Lumina vorstellte, durch den Garten. Sie sprach mit einer weisen Eule, die in einem Baumhaus voller Bücher wohnte, tanzte mit leuchtenden Schmetterlingen und half einem schüchternen Maulwurf, seine verlorenen Brille zu finden.

Jedes Abenteuer im Garten lehrte Lily etwas Neues. Sie erfuhr den Wert von Mut, als sie einer verängstigten Fee half, ihre Schwingen zu entfalten. Sie lernte Mitgefühl, als sie einem traurigen Baum Trost spendete. Und sie entdeckte ihre innere Stärke, als sie ein Rätsel löste, um einen magischen Fluss wieder zum Fließen zu bringen.

Aber als die ersten Sonnenstrahlen durch die Blätter brachen, wusste Lily, dass es Zeit war aufzuwachen. “Wird der Garten verschwinden?”, fragte sie traurig. Lumina lächelte. “Der Garten ist immer in deinem Herzen versteckt, Lily. Du musst nur träumen und glauben, um ihn wiederzufinden.”

Lily wachte auf und fühlte sich voller Freude und Energie. Sie wusste, dass der Geheime Garten der Träume nicht nur ein Ort der Fantasie war, sondern auch ein Spiegelbild ihrer eigenen Seele. Sie konnte ihn jederzeit betreten, indem sie ihre Augen schloss und mit offenem Herzen träumte.

Von da an war Lily nicht mehr nur ein gewöhnliches Mädchen. Sie war eine Träumerin, eine Abenteurerin und eine Freundin aller magischen Wesen, die im Geheimen Garten der Träume lebten. Und jede Nacht, wenn der Mond am Himmel funkelte, schloss sie die Augen und reiste zurück in ihre wunderbare Traumwelt, wo Fantasie und Freundschaft Hand in Hand gingen.

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