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Das magische Kissen | Gute nacht geschichte kurz

Das magische Kissen

Emilia war ein neugieriges Mädchen mit einem wildromantischen Geist. Jede Nacht träumte sie von fernen Ländern, tapferen Helden und fabelhaften Wesen. Aber leider blieb es immer bei Träumen. Bis sie den Tag bekam, an dem alles anders wurde.

Ihre Oma schenkte ihr ein besonderes Kissen, weich und bunt bestickt mit Sternen und Mondmondphasen. “Schlaf darauf”, flüsterte Oma geheimnisvoll, “und die Träume werden dich nicht nur besuchen, sondern mitnehmen auf abenteuerliche Reisen.”

Emily kicherte ungläubig, kuschelte sich aber voller Neugier auf das Kissen. Kaum schloss sie die Augen, umfing sie ein sanftes Licht. Sie erwachte auf einem flauschigen Wolkenberg, der sanft durch den Sternenhimmel schwebte. Unter ihr schimmerte ein Meer aus Diamantstaub, und in der Ferne sah sie ein prächtiges Schloss aus rosa Zuckerwatte.

“Willkommen im Land der Traumwächter, Emilia!”, rief eine freundliche Stimme. Vor ihr stand ein kleines Wesen mit glitzernden Flügeln und Augen wie Sterne. Es stellte sich als Lumi vor, der Beschützer der Träume. Er erklärte, dass ihr magisches Kissen sie auf seine Abenteuer mitnehmen würde, damit sie die Kraft der Träume spüren und lernen konnte, sie auch im Wachleben zu nutzen.

Ihre erste Reise führte sie in das Zuckerwatten-Schloss, wo sie der Königin der süßen Träume half, ihren verlorenen Löffel zu finden. In einer anderen Nacht landete sie auf einem Piratenschiff aus Sternenstaub und flog mit mutigen Träumern auf der Suche nach der geheimnisvollen Insel der Fantasie.

Jedes Abenteuer auf magische Weise lehrte Emilia etwas Neues. Sie erfuhr den Wert von Mut, als sie einem schüchternen Traumfresser das Träumen beibrachte. Sie lernte Mitgefühl, als sie einem gebrochenen Traumvogel half, wieder zu singen. Und sie entdeckte ihre innere Stärke, als sie ein Rätsel löste, um einen träumenden Riesen aus seinen Ängsten zu befreien.

Als sie eines Morgens erwachte, wusste sie, dass es mehr als nur Träume waren. Die Abenteuer hinterließen Spuren in ihrem Herzen. Sie war mutiger, mitfühlender und glaubte jetzt an die Kraft der Fantasie. Sie nutzte diese Stärke, um Probleme anzugehen, anderen zu helfen und die Welt um sich herum ein bisschen schöner zu machen.

Nachts kuschelte sie sich voller Vorfreude auf ihr magisches Kissen. Sie wusste, dass die wunderbaren Reisen weitergingen, und sie lernte nicht nur die Welt der Träume kennen, sondern auch sich selbst und die Möglichkeiten, die in ihr schlummerten. Und vielleicht, wenn du nachts ins Bett gehst und die Sterne funkeln siehst, schlummert ja auch in deinem Kissen ein bisschen Magie… und wartet nur darauf, dich mit auf ein Abenteuer zu nehmen.

 

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