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Das freundliche Glühwürmchen | Gute nacht geschichte kurz

Das freundliche Glühwürmchen | Gute nacht geschichte kurz

Das freundliche Glühwürmchen

Im Herzen eines blühenden Wiesenmeeres lebte Sparky, ein kleiner Glühwürmchen mit einem besonders hellen Funkeln. Anders als seine Artgenossen, die nur nachts leuchteten, strahlte Sparky auch am Tag. Er liebte es, Kindern bei ihren Abenteuern zu helfen und mit seinem sanften Licht den Weg zu weisen.

Eines Nachmittags spielte Max am Waldrand, als er sich im dunklen Unterholz verirrte. Panik stieg in ihm auf, denn die Schatten wuchsen immer länger und die Geräusche des Waldes klangen plötzlich unheimlich. Plötzlich leuchtete in der Ferne ein sanftes Licht. Es war Sparky!

“Hab keine Angst, kleiner Max”, summte Sparky freundlich. “Ich bin Sparky, der Glühwürmchen-Helfer. Folge meinem Licht, ich bringe dich zurück nach Hause.”

Max zögerte kurz, dann fasste er sich ein Herz und ging hinter Sparky her. Unterwegs erzählte Sparky ihm Geschichten von den Bewohnern des Waldes, von den weisen Eulen und den scheuen Füchsen. Max’ Ängste verschwanden allmählich, ersetzt von Neugier und Staunen.

Sie gelangten an einen Fluss, den Max alleine nicht hätte überqueren können. Aber Sparky hatte eine Idee. Er rief seine Glühwürmchen-Freunde herbei, die sich gemeinsam zu einer leuchtenden Brücke über dem Wasser verwandelten. Max staunte über die freundliche Zusammenarbeit der kleinen Tierchen und ging vorsichtig über die Brücke.

Endlich erreichten sie den vertrauten Rand des Waldes. Max sah sein Haus in der Ferne leuchten und wusste, dass er wieder in Sicherheit war. Er drehte sich zu Sparky um und wollte ihm danken, aber das kleine Glühwürmchen war verschwunden.

Am nächsten Tag erzählte Max seiner Familie von seinem Abenteuer und dem hilfsbereiten Glühwürmchen. Niemand glaubte ihm so recht, aber Max wusste im Herzen, dass Sparky echt war.

Von da an ging Max jede Nacht zum Waldrand und sang leise Lieder in die Dunkelheit. In der Hoffnung, dass Sparky sein freundliches Licht hören würde. Und manchmal, wenn der Mond hinter den Bäumen versteckte, erkannte Max ein winziges, sanftes Leuchten in der Ferne. Es war Sparky, der ihm zuwinkte und ihm versicherte: “Niemand ist jemals wirklich allein im Dunkeln, solange man ein freundliches Licht im Herzen hat.”

Und so erlebte Max noch viele Abenteuer mit Sparky, lernte die Geheimnisse des Waldes kennen und verstand, dass Freundschaft und Hilfsbereitschaft in der Dunkelheit am hellsten leuchten. Und vielleicht, wenn du nachts an einem Waldrand stehst und ein sanftes Licht siehst, könnte es ja auch Sparky sein, der auf dich wartet, um dich auf dein eigenes Abenteuer mitzunehmen.

 

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